Michael Droste-Laux

Ende der 80 iger Jahre begann Michael Droste-Laux im Auftrage eines pharmazeutisch-drogistischen Großhandelspartners regelmäßig für zwei Fachmagazine zu schreiben. Zur Zielgruppe zählten die Inhaber bzw. Filialbetreiber der klassischen Drogerien und Drogeriemärkte, Parfümerien, Apotheken und Reformhäuser und die Fachabteilungen der Warenhäuser. Von Beginn an pflegte er einen Schreibstil, der damals in konservativen Handelszeitungen völlig ungewöhnlich war und dessen Berichte nicht selten für Furore sorgten.

Michael Droste-Laux: „Ich erinnere mich noch genau an diese Zeit. Meist schrieb ich an Wochenenden und vorzugsweise nachts, wenn alles schlief. Fiel mir eine originelle Überschrift ein, floss der Text wie von Geisterhand allein. Meine alte Triumph Reiseschreibmaschine, die mir mein Onkel Fritz aus der Dormecke in weiser Voraussicht bereits zu seinen Lebzeiten vererbte, verzieh keinerlei Tippfehler“.


Nur wer Grenzen neu definiert, kann Entwicklungen einleiten

Ihm lag daran, mit Geschichten und Metaphern der Handelswelt einen Spiegel vorzuhalten. Wie ein Hofnarr spielte Droste-Laux mit dem Privileg, über das geschrieben Wort Grenzen neu zu definieren und Dinge beim Namen zu nennen, was sich sonst niemand getraute. Jedenfalls wollte er im Allgemeinen und manchmal auch im Speziellen über das Schreiben Veränderungen herbeiführen und Entwicklungen beschleunigen oder ermöglichen. Michael Droste-Laux hatte damals in einem großzügigen liberalen wie sozialen Umfeld die Freiheit dazu und genoss grenzenloses Vertrauen.
Ein Geschäftspartner formulierte es vor seiner Übertragung zur Leitung des Ressorts Marketing & Öffentlichkeitsarbeit wie folgt: „Sein ausgeprägtes Gespür für Ausdruck, gepaart mit einem schier unerschöpflichen Reservoir an Ideenreichtum und Sprachwitz, seine originellen und unkonventionellen Methoden, seinem soziales Engagement und seiner Persönlichkeit verdanken wir unser Image als fortschrittliches Unternehmen.“


Michael Droste-Laux kennt die Medienwelt

Weil Michael Droste-Laux verschiedene Märkte und zahlreiche Macher, Manager und Meinungsführer in den Bereichen Beauty, Kosmetik, Pharmazie bestens kannte, war es allzu logisch, dass er eines Tages in der Redaktion eines angesehenen Handelsmagazins in München landete. Er nahm an Pressekonferenzen teil, besuchte und portraitierte Firmen und Einzelhändler vor Ort, schrieb eigenständig, unabhängig, frei und setzte Fotos und Texte zu einer Reportage im PC zusammen. So durfte Michael Droste-Laux als Drogist und Kaufmann für Marketing als fest angestellter Redakteur Erfahrungen in der Medienwelt sammeln, die er nicht missen möchte.


Freier Journalismus darf sich nie kaufen lassen

Michael Droste-Laux: „Mir ist stets bewußt, wer schreibt, manipuliert immer, überträgt seine Gedanken und macht sie einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. Objektivität kann es also gar nicht geben; sie war und ist relativ und hängt von der subjektiven Betrachtung des Autors ab. Dabei darf die Feder durchaus in ein Tintenfass voller Emotionen, Leidenschaft und liebenswert, frecher Bissigkeit getaucht werden. Entscheidend bleibt für mich: Freier Journalismus darf sich nie von Politik, Wirtschaft, Organisationen und Lobbyisten korrumpieren, kaufen und gleichschalten lassen. Vielmehr hat er den gesellschaftlichen, kulturellen und rechtlichen Auftrag, seinem eigenen Diktat in Verantwortung und Vielfältigkeit (statt Einfältigkeit) folge zu leisten“.


Buchautor für den renommierten Knaur-Verlag

Im Jahr 2013 nahm Olivia Baerend, Programmleitung des renommierten Verlages Droemer Knaur, München, Kontakt zu Michael Droste-Laux auf. Ihre Recherche hatte ergeben, dass er auf dem Gebiet Säure-Basen-Haushalt ziemlich gute Texte schrieb. Folglich erschien im Februar 2014 sein erstes Buch Das Säure-Basen-Erfolgskonzept. Im Oktober 2015 folgte dann zusammen mit den gefragtesten Gesundheitsthemen Ayurveda und Schüßler-Salze ein Kompendium mit dem Titel Säure-Basen-Coach. Ab März 2016 ist sein Buch Gift auf unserer Haut erhältlich.

Neben seiner Tätigkeit als Geschäftsführer der Droste-Laux Naturkosmetik hat die Tinte im Blut wieder an Bedeutung gewonnen. Mit einem weiteren Buch darf gerechnet werden.