Newsletter Dezember 2015

Von der Außenwelt zur Innenwelt

Wie uns ein kollektiver Quantensprung gelingt

Vom deutsch-französische Arzt und Nobelpreisträger Albert Schweizer (1875-1965) stammt die zutreffende Feststellung: „Der moderne Mensch wird in einem Tätigkeitstaumel gehalten, damit er nicht zum Nachdenken über den Sinn seines Lebens und der Welt kommt.“ Inzwischen spüren viele Menschen, dass mit aktuellsten Nachrichten aus aller Welt ständig Sorgen und Ängste geschürt werden. Über Manipulation und Penetration entwickelt und manifestiert sich eine enorme Zugkraft in eine Abwärtsspirale auf mehreren Ebenen.

Wer nicht auf sich aufpasst, ist der Außenwelt ausgeliefert und findet nicht zu sich selbst. Er unterliegt einer Fremdbestimmung, einem Funktionsprinzip und einer modernen Versklavung. Welche Interessen könnten wohl dahinter stecken?

Ich will an dieser Stelle die Frage offen lassen und den Fokus von der Außenwelt in die Innenwelt lenken. Uns dürfte klar sein, dass wir mit den vorherrschenden politischen und wirtschaftlichen Machtstrukturen der Hochfinanz keinen weltweiten Frieden zwischen Ländern, Kulturen und Menschen erreichen werden. Und dennoch lebt in uns eine Sehnsucht und berechtigte Hoffnung auf eine bessere Welt, die genährt wird von einem veränderten Bewußtsein. Bewußt in diesem Leben Sein, setzt eine Auseinandersetzung mit sich selbst voraus. Der erwachte Mensch stellt sich grundsätzliche Fragen: Wer bin ich? Warum bin ich hier? Welchen Auftrag will ich erfüllen? Was ist meine Berufung? Wie finde ich ein schönes Leben in mir selbst? Habe ich Zugang zu meiner Seele?

Je mehr der Mensch sich von der Außenwelt ablenken läßt, sich im Außen orientiert und sich von Verlockungen des Konsums verbrauchen läßt, umso weniger wird er zu sich finden, sein Herz fühlen und die Seele füllen. Jeder einzelne entscheidet, was stimmig für ihn ist und nimmt damit Einfluß auf andere Menschen. Wer seiner inneren Stimme folgt und der Gegenwart sein volles Vertrauen schenkt, nimmt sein Leben selbst in die Hand und verabschiedet sich getrost von alten Strukturen und einem längst überholten System. Das Äußere gewinnt keine Macht; Freude und Friede kehren ein. Aus unserer Innenwelt können wir aus unserem eigenen Potential genügend Kraft schöpfen für einen kollektiven Quantensprung der Menschheit.

Den Begriff Quantensprung verwendete ich als Überschrift bereits vor über 20 Jahren in einem Handelsbericht und beschrieb ihn damals wie folgt: „Der dänische Physiker Niels Bohr (1883-1963) konnte Spektrallinien mit Hilfe des Atombaus erklären. Elektronen besitzen in den einzelnen Orbitals ganz bestimmte Energiebeträge. Durch Einwirken von außen ist es möglich, ein Elektron auf eine Umlaufbahn höheren Energieniveaus anzuheben. Dabei wird dem Elektron ein bestimmtes Energiequantum zugeführt. Nach einiger Zeit springt nun das Elektron in das alte Orbital (1. Schale) zurück. Die Energiedifferenz wird in Form von Licht abgestrahlt. Dieser Vorgang heißt Quantensprung.“ Das hört sich kompliziert an, geht aber auch einfacher auszudrücken. Licht entsteht durch Elektronen, die sich durch einen Atomkern bewegen. Diese Elektronen können z.B. durch Erhitzen oder Stoßen in höhere Energiezustände befördert werden. Wenn die Elektronen von einem Energiezustand auf einen höheren wechseln, spricht die Physik von einem Quantensprung. Wenn die Elektronen von dem höheren Energiezustand herunterfallen, senden sie Licht. Das ist der einzige Mechanismus aus Natur und Physik, der Licht erzeugt.

Quantenphysik ist ein überaus komplexes Fachgebiet, dessen Grundlagen heute in der Medizin und Heilung (Quantenmedizin, Quantenheilung) Anwendung finden. Zu den Grundsätzen der Wechselwirkung kleinster Teilchen zählen die Annahmen:

  • Alles ist mit Allem verbunden
  • Alles ist Schwingung in unterschiedlicher Frequenz
  • Alles ist Licht und Information
  • Energie folgt der Aufmerksamkeit
  • Bewußtsein erzeugt Realität


Umgangssprachlich will der Begriff nach Max Planck (1858-1947) etwas Großes ausdrücken. Er steht für eine radikale Veränderung im Denken und sprunghafte Bewußtseinsveränderung. Ein kollektiver Quantensprung ist nur möglich, wenn genügend Menschen bereit sind, neue Möglichkeiten anzunehmen und auszuschöpfen. Die Energie für einen Quantensprung in der Welt entspringt aus vielen inneren Lichtquanten einzelner Menschen. Die erforderliche kritische Masse scheint erreicht, eine neue Zeit einzuleiten. Das Bewußtsein hat dabei ein gemeinsames Ethos, das Selbstbestimmung, Humanität und Achtung vor der Schöpfung bejaht.

Und wenn Sie dieses kollektive Bewußtsein in der Umlaufbahn für Quanten-Bullshit halten, kann Ihnen vielleicht die Relativitätstheorie nach Einstein weiterhelfen. Nach Albert Einsteins (1879-1955) berühmter Formel E= mc² von 1905 (Energie ist Masse mal Lichtgeschwindigkeit zum Quadrat) ist die Trägheit eines Körpers von seinem Energiegehalt abhängig. Die physisch dichte, träge Masse Mensch entdeckt feinstofflich lichte Formen auf höherer Ebene. Mit zunehmendem Energiegewinn und Beschleunigung in andere Dimensionen bricht die Zeit in sich zusammen. Früher erlebten wir Raum und Zeit als einen relativ linearen Ablauf. Heute scheint uns die Zeit in Lichtgeschwindigkeit davonzurennen.

Energie folgt der Aufmerksamkeit. Entziehen wir den letzten Zuckungen der finsteren Mächte unsere Aufmerksamkeit, schalten den Fernseher aus und erzeugen im klaren Bewußtsein eine friedliche und herzliche Realität, in der religions- und länderübergreifend alle Menschen willkommen sind und teilhaben dürfen an den Schätzen und Geschenken des Planeten Erde. Es ist meinen diesjährigen Weihnachts- und Neujahrsgrüßen angemessen, ausnahmsweise die Physikerin (welch Zufall) und Kanzlerin Angela Merkel zu zitieren: „Wir schaffen das!“

Ihnen an den bevorstehenden Festtagen relativ viel Raum und Zeit wünscht herzlichst
Ihr

Michael Droste-Laux